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Satzung

 

der

 

Medizinischen Gesellschaft

zu Osnabrück e.V. 

 

                             

 

 

§ 1

Name und Sitz

Der Verein führt den Namen "Medizinische Gesellschaft zu Osnabrück" mit dem Zusatz "e.V." nach Eintragung und hat seinen Sitz in Osnabrück.

 

 

 § 2

Zweck

Die "Medizinische Gesellschaft zu Osnabrück e.V." verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung vom 24. Dezember 1953 und zwar insbesondere durch die Förderung der wissenschaftlichen Interessen auf allen Gebieten der Human-Medizin sowie durch eine sachgemäße medizinische Information der Bevölkerung. Die Gesellschaft bezweckt weiter die Wahrung und Hebung der Kollegialität.

Zur Erreichung des gesetzten Zwecks der Gesellschaft sollen jährlich ca. 6 wissenschaftliche Sitzungen stattfinden. Krankenvorstellungen und Demonstrationen sind zulässig.

Das Programm für die wissenschaftlichen Sitzungen und die medizinischen Informationen für die Bevölkerung werden vom Vorstand der Gesellschaft unter Hinzuziehung von je einem in freier Praxis niedergelassenen und einem klinisch tätigen Arzt zusammengestellt. Organisation und Planung einer sachgemäßen medizinischen Laieninformation werden vom Vorstand unter Hinzuziehung eines im öffentlichen Gesundheitsdienst tätigen Arztes vorbereitet.

 

 

§ 3

Mitgliedschaft und Eintritt

Mitglieder der Gesellschaft können alle approbierten Ärzte und Zahnärzte werden.

Die Mitgliedschaft wird durch eine schriftliche Beitrittserklärung erworben, über deren Annahme der Vorstand der Gesellschaft durch eine schriftliche Mitteilung entscheidet.

 

  

§ 4

Mitgliedschaft, Verlust

Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austrittserklärung oder Ausschluß.

Der jederzeit mögliche Austritt erfolgt durch eine schriftliche Erklärung an den Vorstand. Die Austrittserklärung ist jeweils nur mit einer Frist von 3 Monaten zum Jahresende möglich.

Auf Antrag des Vorstandes kann die Mitgliederversammlung den Ausschluß eines Mitgliedes, welches das Ansehen der Gesellschaft schädigt, beschließen. Zu einem Beschluß auf Ausschluß ist die Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich.

Die erste Mitgliederversammlung, in welcher über einen Ausschlußantrag verhandelt wird, ist eine beratende; erst die zweite Mitgliederversammlung beschließt endgültig über den Ausschlußantrag. Die Abstimmung ist geheim und erfolgt durch Stimmzettel.

Über den Ausschluß eines Mitgliedes kann in einer ordentlichen oder in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung Beschluß gefaßt werden.

 

 

§ 5

Organe und Einrichtungen 

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

Auf Beschluß des Vorstandes oder der Mitgliederversammlung können weitere organisatorische Einrichtungen, insbesondere Ausschüsse oder Beiräte mit besonderen Aufgaben, geschaffen werden.

 

 

 

§ 6

Vorstand

Die Geschäfte der Gesellschaft leitet der Vorstand.

Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schatzmeister und dem Schriftführer.

Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und sein Stellvertreter. Jeder von ihnen kann den Verein allein vertreten.

Der Vorstand führt die Geschäfte der Gesellschaft ehrenamtlich.

Der Vorstand ist an Mehrheitsbeschlüsse der Mitgliederversammlung gebunden.

 

 

 § 7

Wahl des Vorstandes

Die Wahl des Vorstandes findet alle zwei Jahre in der ersten Jahressitzung (ordentliche Mitgliederhauptversammlung) statt.

Die Wahl erfolgt durch Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.

Die Mitgliederversammlung beschließt, ob die Wahl des Vorstandes als geheime Wahl mit Stimmzetteln oder durch offene Wahl per Acclamation durchzuführen ist.

 

 

 § 8

Mitgliederversammlungen

Die erste Jahressitzung stellt die ordentliche Mitgliederhauptversammlung dar. In dieser Versammlung wird über die Beiträge der Gesellschaft, die Entlastung des Vorstandes, die Wahl des Vorstandes (nur alle 2 Jahre) und über Satzungsänderungen Beschluß gefaßt.

Außerordentliche Mitgliederversammlungen der Gesellschaft sind auf Verlangen eines Drittels der Mitglieder der Gesellschaft oder durch den Vorstand bei Erforderlichkeit einzuberufen.

Die Einladung zu allen Mitgliederversammlungen erfolgt durch den Vorstand mit einer Frist von 2 Wochen schriftlich unter Bekanntgabe der Tagesordnung.

Die ordentliche Mitgliederhauptversammlung und jede außerordentliche Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, falls 10 Mitglieder der Gesellschaft anwesend sind.

Die Tagesordnungen der Mitgliederversammlungen werden vom Vorstand aufgestellt.

Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung, insbesondere Anträge auf Abänderung der Satzung, müssen dem Vorstand zur Vorbereitung eingereicht werden.

Alle Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefaßt, soweit die Satzung nicht eine besondere Mehrheit vorsieht.

Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden der Gesellschaft den Ausschlag.

Beschlüsse über eine Änderung der Satzung bedürfen einer Dreiviertelmehrheit der beschlußfähigen Mitgliederversammlung.

 

 

§ 9

Niederschrift

Über die Mitgliederversammlung ist eine vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter und vom Schriftführer oder von einem von der Versammlung gewählten Protokollführer zu unterzeichnende Niederschrift aufzunehmen.

 

  

§ 10

Etwaige Gewinne der "Medizinischen Gesellschaft" dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins Zuwendungen, die sie dem Verein gemacht haben, nicht zurück.

Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

 

 § 11

Auflösung

Die Auflösung der "Medizinischen Gesellschaft" kann nur in einer besonderen, zu diesem Zweck mit einer Frist von einem Monat einzuberufenden außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von dreiviertel der Anwesenden und zweidrittel der Mitglieder der Gesellschaft beschlossen werden.

Bei Auflösung oder Aufhebung der "Medizinischen Gesellschaft" oder bei Wegfall ihres bisherigen Zweckes fällt das Vermögen der "Medizinischen Gesellschaft" an die Stadt Osnabrück, die es unmittelbar und ausschließlich für Zwecke der medizinischen Forschung zu verwenden hat.

Die Gesellschaft ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Osnabrück einzutragen.

 

Osnabrück, den 5.2.1969

  


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Medizinische Gesellschaft zu Osnabrück e.V. - Stand November 2013